Unsere Geschichte

Unsere Schule blickt inzwischen auf eine fast 100jĂ€hrige Geschichte zurĂŒck, welche nun an dieser Stelle ErwĂ€hnung finden soll.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Rheydt als eigenstĂ€ndige Stadt mit vornehmlich evangelisch geprĂ€gter Bevölkerung das stĂ€dtebauliche Pendant zum katholischen Mönchengladbach. Mit dem Beginn der Industrialisierung hingegen erfolgte ein vornehmlich beruflich initiierter Zuzug etlicher Katholiken nach Rheydt, sodass die GrĂŒndung einer katholischen Volksschule obligat wurde. ZunĂ€chst stand jedoch kein eigenes GebĂ€ude zur VerfĂŒgung, sodass sich die frisch gegrĂŒndete katholische Volksschule auf diverse GebĂ€ude des unmittelbaren stĂ€dtischen Umfeldes, in den Ortsteilen Bonnenbroich und Geneicken, verteilte.

Die katholische Kirche und Elternschaft setzte sich daraufhin zĂŒgig fĂŒr ein eigenes SchulgebĂ€ude ein, sodass bereits am 5. September 1927 das heutige HauptgebĂ€ude an der Dohler Straße 79 feierlich eingeweiht werden konnte. Noch heute besitzt die Schule alle KonferenzbĂŒcher aus dieser Zeit bis in die (Vor-)Kriegszeit hinein und erhĂ€lt damit relevante historische Informationen fĂŒr die Gegenwart und Zukunft. 

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten in Rheydt schulsystemische VerĂ€nderungen, sodass die Schule kurzzeitig zu einer Gemeinschaftsschule fĂŒr MĂ€dchen, allerdings schon im Jahre 1946 wieder in eine katholische Volksschule umfunktioniert wurde. 1967/68 erfolgten aufwendige Renovierungsarbeiten und Erweiterungsbauten sowie der Bau einer eigenen Turnhalle im Jahre 1976, welche das Schulensemble vorerst komplettieren sollte.

Bedingt durch Wiederaufbau, (Gastarbeiter-)Migration, Aufnahme von (SpĂ€t-)Aussiedlern sowie anderen GeflĂŒchteten wurde es fĂŒr den deutschen Spracherwerb obligat Förderklassen in den bisherigen Schulbetrieb zu integrieren. Einen weiteren besonderen Schwerpunkt bildet außerdem die Vorbereitung der Lernenden auf das Berufsleben, fĂŒr welche eigens die Ausstattung der WerkrĂ€ume, des Physikraumes und des Computerraumes erneuert wurde.   

Im Zuge der landesweiten Schulreform 1968 wurde der Schulstandort an der Dohler Straße 79 dann zu einer Gemeinschafts-Hauptschule, welche schnell auf sich wandelnde Erwerbs- und Sozialstrukturen innerhalb der Bevölkerung reagierte und so schon 1989/90 einen erfolgreichen offenen Ganztagsschulbetrieb gestaltete. Dieser offene Ganztag wurde dann bereits 1997 zu einem geschlossenen Ganztag ausgedehnt, nachdem der Standort durch eine Mensa samt Spiel- und AufenthaltsrĂ€umen ergĂ€nzt wurde.

Den Namen „Comenius-Schule“ trĂ€gt sie allerdings erst seit dem Schuljahr 2016/17, da sie im Zuge ihrer Teilnahme am europĂ€ischen Comenius-Projekt (heute ERASMUS+)  umbenannt wurde.