Merhaba Erasmus!

Am frĂŒhen Morgen des 17. MĂ€rz trafen Frau Dasar und Frau Leiber am Flughafen DĂŒsseldorf aufeinander, um sich noch etwas verschlafen in den Flieger in Richtung TĂŒrkei zu begeben. Hier ist ihr kurzer Bericht:

Das Erasmus- Projekt unserer Schule fand diesmal in Darica statt, einer Stadt in der GrĂ¶ĂŸe von Mönchengladbach, direkt an der KĂŒste des Marmara-Meeres.

Nachdem wir bereits am Sonntag von den Lehrern der Grundschule herzlich empfangen worden waren, weckte uns der Ruf des Muezzin schon frĂŒh am Montagmorgen. Wir drehten uns erst noch einmal um, da sie Schule in der TĂŒrkei erst um 9 beginnt.

Aufgeregt trafen wir unsere liebgewonnenen Projektpartner aus Bulgarien, Italien, Litauen und Slowenien bereits beim FrĂŒhstĂŒck und starteten von dort aus gemeinsam den kleinen Spaziergang zur Grundschule „Yusuf Savas“, an der wir in der kommenden Woche nicht nur durch unsere tĂŒrkischen Kollegen, sondern auch durch Hilfe der ca. 150 SchĂŒlern und ihren Eltern erfahren sollten, wie der schulische Alltag in ihrem Land aussieht.

An diesem Morgen lieferten die Kinder eine Wahnsinnsshow voller traditioneller TĂ€nze und Musik ab.  Wie die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in den nĂ€chsten Tagen unter Beweis stellen sollten, war dies nur eine Kostprobe ihres Talentes.

Neben tollen und lehrreichen TheaterstĂŒcken, die fĂŒr uns einstudiert wurden, gab es natĂŒrlich auch Arbeit, die wir Lehrer selbst erledigen sollten. Bereits zuhause hatten Frau Dasar und ich einige bunte Unterrichtsstunden vorbereitet, die wir Dank ihrer TĂŒrkischkenntnisse hervorragend mit der Klasse 3b ausprobieren konnten. Wie bereits in Bulgarien drehte sich dabei alles um den „Spracherwerb durch Drama und Musik“. Bei diesem Treffen lag der Schwerpunkt auf Kooperativen Lernmethoden und Buddy- AktivitĂ€ten. Wir genossen dabei vor allem die Neugier der SchĂŒler und die respektvolle AtmosphĂ€re zwischen allen Personen im Klassenraum.

Neben unserem eigenen Unterricht konnten wir uns in interessanten Workshops mit den LehrerInnen aus den beteiligten LĂ€ndern ĂŒber unsere Unterrichtsmethoden austauschen. Wie bereits in Bulgarien wurde uns wieder bewusst, dass wir viel voneinander lernen können.

Dass wir es nach einer Woche voller Programm und neuen EindrĂŒcken doch wieder zum Flughafen geschafft haben aber kaum nach Hause wollten, lag dabei in erster Linie an der tollen Organisation von Mustafa Balci, dem Koordinator des Projekts, sowie der liebevollen Versorgung der SchĂŒlereltern, die uns jeden Tag mit einem unfassbar köstlichen Buffet ĂŒberraschten.

Wir sagen DANKE fĂŒr diese tolle Erfahrung und können den Besuch des Erasmus ABC Projekts an unserer Schule kaum erwarten.